Design in Architektur

GESTALTUNG DES ÖKUMENISCHEN GEMEINDEZENTRUMS

Frankfurt am Main 2018

Das Herz der Präsenz bildet der „Raum der Stille“ als lebendige Mitte und zugleich Ruhepol. Der strahlende Körper wirkt auf den ersten Blick wie eine Installation.

Der Zugang erfolgt über auf Seiten der Pariser Straße über das Foyer des Gemeindesaales, oder auch über das Café im Begegnungsraum. Diese beiden Bereiche zeichnen sich durch eine Vielfalt lebendiger Materialien und Oberflächen aus, während der Raum der Stille in der Außenhülle und im Innenraum im Kontrast dazu bewusst reduziert gestaltet ist. Man betritt ihn durch eine Holztür und taucht in eine beruhigende „weiße Glocke“.

Die gedämpfte Lichtstimmung, welche veränderbar ist, ermöglicht dem Besucher Spiritualität zu erfahren und zu sich und zu Gott zu finden. 

Im Begegnungsraum lädt ein großer Holztisch mit unterschiedlichen Stühlen jeden ein Platz zu nehmen und an gemeinsamen Gesprächen und Mahlzeiten teilzuhaben.

Im Gemeindesaal ermöglicht die lose Möblierung und die Kombination mit dem Café eine Vielzahl unterschiedlicher Nutzungen, wie z.B.: Andachten, Lesungen, Konzerte, etc.

Die bewusste räumliche Verbindung der Räume ermöglicht eine Kombination beider, aber auch ein voneinander unabhängiges Funktionieren. Beide Räume, so unterschiedlich sie in ihrer Ausstattung und Fernwirkung sind, beleben die Pariser Straße und führen den Besucher zum Raum der Stille. 

Jahr 2018
Kunde ev. Regionalverband Frankfurt am Main
Ort Frankfurt am Main
Veröffentlichung Frankfurter Neue Presse